
Unsere Leistungsangebote (gem. 27ff SGB VIII)
Tiergestützte Erziehungsbeistandschaft
Im Vordergrund steht die Begleitung des Kindes oder des Jugendlichen. Je nach Bedarf wird niederschwellige Elternberatung in Form von Elterngesprächen angeboten. Es finden regelmäßige Besuche auf der Weide statt, es können auch Besuche zu Hause, in der Schule etc. stattfinden. Die Höhe der Fachleistungsstunden variieren in der Regel zwischen 2 und 6 Stunden.
Schulische Erziehungsbeistandschaft
Diese wird in der Regel während der systemischen Diagnostikphase bei Schulverweigerung eingesetzt oder wenn der Schulbesuch beispielsweise nur mit Unterstützung der Eltern möglich ist. Diese Hilfe ist eine Intervention mit Stundenkontingent. Die Kombination von schulischer Unterstützung und klassischer Erziehungsbeistandschaft variiert mit bis zu 12 Fachleistungsstunden wöchentlich.
aufsuchendes familientherapeutisches Elterncoaching
Neben der Begleitung des Kindes ist eine intensive Begleitung der Eltern bezüglich ihres eigenes Erziehungsverhaltens oftmals notwendig. So kann sich das familiäre System verändern, alte Muster können aufgebrochen werden und Veränderungen können nachhaltig Bestand haben. Die Intensität des Coachings richtet sich nach dem individuellen Bedarf und der im Hilfeplan vereinbarten Zielformulierungen. Im familientherapeutischen Elterncoaching können ebenfalls tiergestützte Elemente in die Begleitung mit einfließen. Beispielsweise beim Thema Familienstrukturen, Thema Nähe-Distanz, bei der Aufstellungsarbeit etc..


Warum Systemisch? Warum tiergestützte Therapie?
Bei der tiergestützten pädagogischen Arbeit nutze ich die positive und einmalige Wirkung von Lamas und Alpakas.
Die Tiere stellen eine wichtige Möglichkeit da, Heilungsprozesse von Menschen jeden Alters und mit verschiedenen Handicaps oder Beeinträchtigungen erheblich zu unterstützen und das Lebensgefühl positiv zu verändern. Dabei orientiert sich jede Intervention am konkreten Hilfe- und Förderbedarf des Klienten.
Tiere können heilsam auf den Menschen wirken und haben die Möglichkeit, die menschliche Entwicklung und Gesundheit positiv zu beeinflussen.
Warum Lamas und Alpakas?
Lamas und Alpakas sind freundliche, liebenswürdige und ruhige Tiere. Sie reagieren positiv-neugierig auf uns Menschen, gleichzeitig sind sie Distanztiere und wahren demzufolge einen für sie natürlichen Abstand. Lamas und Alpakas bedrängen nicht, sie mögen es, wenn man sich nicht sofort auf sie zu bewegt. Da sie sehr neugierig sind, nehmen sie meist von sich aus Kontakt zum Menschen auf. Gerade für Menschen mit Ängsten, sozialen Phobien, Menschen mit Trauma Erfahrungen, ADHS oder für Menschen aus dem Autismus-Spektrum ist diese Eigenschaft der Tiere oftmals sehr hilfreich und förderlich.
Die Begegnung mit diesen Tieren ist vorurteilsfrei, da die meisten Menschen noch keinen direkten Kontakt mit Lamas und Alpakas hatten und somit keine negativen Erfahrungen gemacht worden sind.
Von den Tieren geht keine Gefahr aus. Sie haben im oberen Kiefer keine Schneidezähne, sondern lediglich eine Kauplatte, von daher können sie nicht beißen. Dies ist gerade für eher zurückhaltende, unsichere Menschen eine beruhigende Information.